Förderung von Billigjobs soll offenbar ausgeweitet werden

Arbeitslosigkeit

Angesichts der Krise auf dem Arbeitsmarkt will die Bundesregierung die staatliche Förderung von Billigjobs offenbar nun doch erheblich ausweiten. Nach Informationen der "Berliner Zeitung" soll die Aufnahme einer niedrig entlohnten Tätigkeit attraktiver gemacht werden, indem die Beschäftigten gestaffelte Zuschüsse zu ihren Sozialversicherungsbeiträgen erhalten. Damit soll vor allem Langzeitarbeitslosen, Sozialhilfeempfängern oder allein erziehenden Müttern angeblich der Sprung in ein reguläres Arbeitsverhältnis erleichtert werden.

Das derzeit in Rheinland-Pfalz erprobte "Mainzer" Kombilohnmodell solle im gesamten Bundesgebiet angewendet werden, schreibt das Blatt weiter.

Derzeit werde noch geprüft, in welchem Umfang staatliche Subventionen für den Niedriglohnbereich finanzierbar seien. In diesem Zusammenhang solle das Mainzer Modell auch entbürokratisiert und damit praktikabler gemacht werden. Kommende Woche wolle die Koalition ihre Pläne im Rahmen von Klausurtagungen konkretisieren.