Erste deutsche Soldaten zu Einsatz nach Afghanistan abgeflogen

Kriegseinsatz

Das Vorauskommando der Bundeswehr für die internationale Truppe in Afghanistan ist vom Militärflugplatz Wahn bei Köln zum Hindukusch abgeflogen. Auf der 5000 Kilometer weiten Reise werden die 70 Fallschirmjäger mehrere Zwischenstops einlegen müssen. Der Befehlshaber des Potsdamer Einsatzführungskommandos, Generalleutnant Friedrich Riechmann, hatte die angetretenen Soldaten vor ihrem Abflug mit einem militärischen Zeremoniell in Wahn verabschiedet. Sie stehen bei ihrem Einsatz unter der Befehlsgewalt des Potsdamer Kommandos. Bereits am Mittwochabend soll der Voraustrupp in Kabul seine Arbeit aufnehmen.

In den nächsten Tagen wird ein zweiter Teil des Vorauskommandos mit 200 Soldaten aufbrechen. Auch sie haben die Aufgabe, die Aufnahme des Hauptkontingents in Kabul mit rund 800 Bundeswehrsoldaten für Ende Januar vorzubereiten. Insgesamt sind bis zu 1200 Soldaten der Bundeswehr als Teil des 4500 Mann umfassenden Kontingents aus 18 Ländern vorgesehen.