Monti will bei Investitionshilfen für Ostdeutschland Übergangsfristen einräumen

Förderung von Großinvestitionen

EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti will beim Abbau der nationalen Investitionshilfen Rücksicht auf die ostdeutschen Länder und auf die Industrie nehmen. Monti sei bereit, Übergangsfristen einzuräumen, berichtete die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Kommissionsbeamte. Die neuen Bundesländer sollten sich während einer Schonfrist bis Anfang 2004 auf die Rückführung der öffentlichen Hilfen für Großinvestitionen vorbereiten können.

Nach Montis neuer Version könnten industrielle Großinvestitionen, die bis Ende nächsten Jahres in Brüssel angemeldet werden, unverändert bis zu einem Höchstsatz von 35 Prozent des Investitionsvolumens gefördert werden, berichtet das Blatt. Die derzeit geplanten Projekte sollen unverändert ausgeführt werden können. Ab 2004 sollten die Fördergelder dann drastisch gekürzt werden.