US-Regierung investiert 11 Milliarden Dollar gegen Bioterrorismus

Biowaffen

Die amerikanische Regierung wird in den kommenden zwei Jahren elf Mrd. Dollar zum Schutz vor Bioterrorismus ausgeben. Der Betrag ist höher ausgefallen, als Experten dies zunächst vermuteten, berichtet die New York Times. Für das Jahr 2003 sollen 5,9 Mrd. Dollar in das öffentliche Gesundheitswesen investiert werden. Dies solle verhindern, dass Krankheitserreger als Waffen benutzt werden.

Ausgangspunkt für die Angst vor Bio-Terrorismus waren die Anschläge mit Anthrax, die fünf Menschen tötete und 18 Personen mit dem Erreger infizierte. 30.000 Amerikaner wurden danach mit Antibiotika behandelt. Die Anthrax-Briefe hätten gezeigt, wie verletzbar das Land sei. Daher müsse unbedingt in die Vorsorge vor solchen Attacken investiert werden, so Tom Ridge vom Office of Homeland Security.

Insgesamt wurden für das Budget vor dem 11. September nur 1,4 Mrd. Dollar für Vorsorge vor Bioterrorismus veranschlagt. Die Terroranschläge in New York und Washington hätten dazu beigetragen, das Etat auf 5,9 Mrd. Dollar aufzustocken. Auch kleinere staatliche Kliniken und andere Einrichtungen, die viele Jahre unter geringen Budgets litten, profitieren von dem höheren Etat.