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Bundesregierung stimmt Vertrag über pflanzengenetische Ressourcen zu

Artenschutz

Das Bundeskabinett hat am 20. März 2002 der Vorlage des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Zeichnung des "Internationalen Vertrages über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft" durch die Bundesrepublik Deutschland zugestimmt. Nach über siebenjährigen Verhandlungen war dieser Vertrag bei der 31. Konferenz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO) am 3. November 2001 von den Mitgliedstaaten beschlossen worden. Er enthält Verpflichtungen zur Erhaltung, Forschung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft und verpflichtet die Vertragsparteien zur Zusammenarbeit auf diesem Gebiet.

Als pflanzengenetische Ressourcen wird das Vermehrungsmaterial von Nutzpflanzen, einschließlich ihrer früheren Kulturformen und verwandten Wildformen bezeichnet. Geregelt wird zudem der Zugang zu pflanzengenetischen Ressourcen und die ausgewogene Aufteilung der Vorteile, die durch die Nutzung dieser Ressourcen erzielt werden. Mit der Annahme des Vertrages ist ein erstes rechtlich bindendes und wichtiges Abkommen für die nachhaltige Landwirtschaft und die weltweite Sicherung der Ernährung auf den Weg gebracht worden.

Der nächste Schritt ist die Unterzeichnung des Vertrages. Er soll von der Europäischen Gemeinschaft und deren Mitgliedstaaten noch vor der 6. Vertragsstaatenkonferenz zum UN-Übereinkommen über die biologischen Vielfalt (8. bis 19. April 2002 in Den Haag) unterzeichnet werden.

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