Guatemala

amnesty beklagt schwere Menschenrechtsverletzungen in Guatemala

Auch mehr als fünf Jahre nach Abschluss des Friedensabkommens in Guatemala sind nach Informationen von Amnesty International schwere Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung, nicht zuletzt aufgrund eines Klimas der Straflosigkeit in dem mittelamerikanischen Land. Die Verantwortlichen für die unzähligen Übergriffe während des drei Jahrzehnte andauernden Bürgerkriegs, in dem mehr als 200.000 Menschen "verschwunden" oder politischen Morden zum Opfer gefallen seien, würden juristisch nicht zur Rechenschaft gezogen. Dies dokumentiert amnesty international in dem neuen Bericht "Guatemala´s lethal legacy: Past impunity and renewed human rights violations".

"Wal-Kampf"

Japanische Walfänger töten vom Aussterben bedrohte Seiwale

Während der diesjährigen Jagd auf Wale im Nordpazifik nehmen die Japaner nach Angaben von Greenpeace erstmals auch vom Aussterben bedrohte Seiwale ins Visier ihrer Harpunen. Laut der japanischen Fischereibehörde sollen 50 der auf der Roten Liste geführten Tiere zu angeblich wissenschaftlichen Zwecken geschlachtet werden. Die Begründung der Japaner ist an Absurdität nicht zu überbieten, meint Greenpeace: Seiwale sollten gejagt werden um wissenschaftlich nachzuweisen, dass die Wale selbst für den massiven Rückgang der Fischbestände in ihren Gewässern verantwortlich sind. Die japanische Fischereibehörde beklage, dass die Wale zu grosse Mengen Fisch fressen würden, so dass den Fischern immer weniger in ihre Netze ginge.