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Robin-Wood-Aktivisten vor Gericht

Nachspiel

Die spektakuläre Protestaktion von Robin-Wood-Aktivisten gegen einen Castor-Transport nach Gorleben im März 2001 hat jetzt ein juristisches Nachspiel. Am 17. April beginnt vor dem Amtsgericht Lüneburg der Prozess gegen vier Aktivisten, die sich auf der Strecke ins Zwischenlager Gorleben an einen Betonblock und ein Rohr im Gleisbett angekettet hatten. Ihnen wird Nötigung und Störung öffentlicher Betriebe vorgeworfen, wie die Umweltschutzorganisation Robin Wood mitteilte.

Durch die Aktion hatte der Atommülltransport nach Gorleben zurücksetzen müssen und war schließlich erst mit einem Tag Verspätung in der Verladestation in Dannenberg eingetroffen. Der Bundesgrenzschutz musste die einbetonierten Demonstranten, darunter ein 16 Jahre altes Mädchen, in stundenlanger Arbeit herausmeißeln. Erst nach 16 Stunden war der letzte Blockierer befreit.