Bundesamt für Strahlenschutz genehmigt neue Atommülltransporte

Von und nach La Hague

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter hat den Transport von zwölf Behältern mit Atommüll nach Gorleben genehmigt. Das Material aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague darf bis Ende des Jahres in das niedersächsische Zwischenlager transportiert werden, teilte das Bundesamt am Dienstag in Salzgitter mit.

Außerdem genehmigte die Behörde Transporte abgebrannter Brennelemente aus dem nicht mehr betriebenen AKW Mühlheim-Kärlich und dem AKW Philippsburg nach La Hague. Zudem dürfen abgebrannte Brennelemente aus dem AKW Unterweser in die britische Wiederaufbereitungsanlage Sellafield gebracht werden. Wann von den Genehmigungen Gebrauch gemacht wird, liegt an der Nuclear Cargo + Service GmbH und den jeweiligen Kraftwerksbetreibern.