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WORLD VISION fordert Zugang zu Verletzten und Toten in Bethlehem

Humanitäre Hilfe

Die israelische Armee belagert seit Dienstag etwa 150 Palästinenser, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, in der Geburtskirche in Bethlehem. Die Gefangenen haben weder Nahrung noch Wasser. Nach Augenzeugenberichten sind viele von ihnen verletzt, mindestens drei Tote liegen im Treppenhaus der Kirche. Weiterhin besteht Seuchengefahr.

Hilfsorganisationen wie WORLD VISION ist es nicht gestattet, den Verwundeten zu helfen, die Toten zu bergen oder die Eingeschlossenen mit Lebensmitteln zu versorgen. WORLD VISION Deutschland Direktor Günther Bitzer fordert deshalb freien Zugang für humanitäre Helfer zur Geburtskirche in Bethlehem. Die internationale Gemeinschaft müsse sich endlich aktiv einmischen, um noch mehr Blutvergießen auf beiden Seiten zu verhindern, so Blitzer. Weiterhin verlangt er die Entsendung einer internationalen Beobachtergruppe im Auftrag des UN-Sicherheitsrats.

Seit Ostern sind neue Panzer in das Westjordanland eingedrungen. Schulen mussten schließen. Es fehle an Wasser, Elektrizität und Treibstoff, so World Vision. Die Versorgung vieler Dörfer sei gefährdet. Auf den Märkten gebe es keine Nahrungsmittel zu kaufen. In Beit Jala wurden Wassertanks zerschossen. Krankenwagen erhielten keinen Zugang zu Verletzten.

Derzeit ist WORLD VISION gezwungen, seine Arbeit in Jerusalem, dem Gaza-Streifen und der West Bank einzustellen. Humanitäre Hilfe ist nur unter Lebensgefahr möglich. Das Team stehe unter Belagerung. Seiner Auskunft nach wisse niemand, wann die Arbeit wieder aufgenommen werden könne.

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