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Landesjugendringen wollen Regelförderung statt Sonderprogramme gegen Rechts

Angemessene Beteiligung gefordert

Die Konferenz der Landesjugendringe kritisiert die Vergabestrukturen des Sonderprogramms "Entimon" der Bundesregierung, mit dem das Engagement gegen Rechtsextremismus und für Toleranz bundesweit unterstützt werden soll. Die Bereitschaft, hierfür finanzielle Bundesmittel einzusetzen, wurde dabei von den Delegierten der 16 Landesjugendringe begrüßt. Auf Kritik stieß allerdings der vermehrt zu beobachtende Trend, solche Mittel für Jugendarbeit in Sonderprogramme zu geben, die einen enormen Verwaltungsapparat für sehr kurzfristige Projekte beanspruchten. Damit sei die Nachhaltigkeit pädagogischer Arbeit gefährdet, die erst mit langfristigem Engagement gewährleistet werden könne. Solches Geld sei besser in der Regelarbeit der Kinder- und Jugendverbände in Bund, Ländern und Kommunen aufgehoben. Diese Gelder werden allerdings immer weiter gekürzt.

Zu kritisieren sei weiterhin die Vergabe durch eine private Unternehmungsberatung, die ein solches Programm ohne inhaltlichen Bezug zu den ProjektträgerInnen abwickele. Hier sei insbesondere zu bemängeln, dass die Jugendhilfeausschüsse in Kommunen und Ländern und damit die vor Ort kompetente fachliche Ebene bei solchen Entscheidungsprozessen vollkommen ausgeschlossen seien.

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