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Pro Wildlife: Bundesregierung gefährdet Artenvielfalt

Internationaler Tag der biologischen Vielfalt

Anlässlich des Internationalen Tages der biologischen Vielfalt am vergangenen Mittwoch kritisiert Pro Wildlife, dass Deutschland als eines der größten Einfuhrländer von Wildtieren den weltweiten Artenschwund mit verursacht. Jährlich importiert Deutschland über 100.000 international geschützte lebende Wildtiere. Dazu kommt ein Vielfaches an Lederprodukten, Jagdtrophäen, Souvenirs und Schmuck aus geschützten Arten sowie zahllose ungeschützte Tiere.

Zentraler Vorwurf von Pro Wildlife ist, dass selbst der Handel mit international geschützten Arten auch dann nicht gestoppt wird, wenn dies dem Überleben der Art schadet bzw. wenn im Herkunftsland eklatante Missstände im Artenschutzvollzug herrschen. Zehn Jahre nach dem Übereinkommen über den Erhalt der biologischen Vielfalt in Rio am 22. Mai 1992 zieht Pro Wildlife eine traurige Bilanz der deutschen Artenschutzpolitik. Der massenhafte Import von Wildtieren und -Pflanzen nach Deutschland steht im deutlichen Widerspruch zu den Zielen des Übereinkommens: Dem Schutz der Biodiversität und dem Prinzip der Nachhaltigkeit.

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