Gold-"Lola" für "Nirgendwo in Afrika"

Deutscher Filmpreis 2002 verliehen

Am Freitag wurde auf einer festlichen Galaveranstaltung im Tempodrom in Berlin der Deutschen Filmpreis 2002 übergeben. Rund 2.000 Gäste aus Kunst, Kultur und Politik waren dabei, darunter Bundeskanzler Gerhard Schröder, Nadja Auermann, Reinhold Beckmann, Senta Berger, Bernd Eichinger, Heino Ferch, Veronika Ferres, Nina Hagen, Hannelore Hoger, Henry Hübchen, Gudrun Landgrebe, Jan-Josef Liefers, Dominic Raacke, Katja Riemann, Barbara Rudnik, Maximilian Schell, Til Schweiger, Margarethe von Trotta, Tom Tykwer und Katharina Witt eingeladen. Der Filmpreis in Gold ging an den Film "Nirgendwo in Afrika", Filmpreise in Silber erhielten "Halbe Treppe" und "Heaven".

"Der deutsche Film ist auf der Erfolgsspur, und er ist internationaler geworden." Mit diesen Worten eröffnete Bundeskanzler Schröder die Verleihung, die sich in diesem Jahr zum 52. Mal jährt. "Wir können stolz darauf sein, dass es deutschen Regisseuren auch mit deutschen Fördergeldern gelingt, wahrhaft europäische Produktionen, wie etwa Tom Tykwers 'Heaven', auf die Beine zu stellen und dafür auch internationale Anerkennung zu bekommen."

Die Preisträger wurden in sechzehn Kategorien ausgezeichnet. Als Preisgelder stehen insgesamt 2,815 Millionen Euro zur Verfügung. Auch 2002 hatte das Kinopublikum wieder - wie bereits im Vorjahr - im Rahmen des sogenannten Publikumspreises Gelegenheit, den besten Film und die beste schauspielerische Leistung auszuwählen.