Mitarbeiter sollen 50 Millionen Euro beitragen

Sanierung bei Babcock-Borsig

Zur Abwendung der Schieflage bei Babcock-Borsig sollen die Mitarbeiter Presseangaben zufolge einen Sanierungsbeitrag von 50 Millionen Euro leisten. Geplant ist nach Informationen der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" die jüngst ausgehandelte Tariferhöhung der Metallindustrie auszusetzen. Zum Lohnopfer werde auch ein Verzicht beim Weihnachtsgeld gehören.

Geschnürt werde das Sparpaket unter Mitwirkung der IG-Metall-Zentrale im Rahmen des Beschäftigungssicherungsvertrages, schreibt die Zeitung. Das Babcock-Verfahren gehöre zu den größten dieser Art, die je verhandelt wurden. Geplant seien auch schwere Einschnitte an den Standorten. Vor allem Oberhausen mit rund 3000 Beschäftigten werde massiv getroffen.