Einigung über Tarifvertrag

Deutsche Postbank

Die Deutsche Postbank und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben sich auf einen Tarifvertrag für die rund 4500 Beschäftigten der Bank verständigt. Danach erhöht die Postbank ab 1. Juni die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 3,5 Prozent, ab 1. Juni 2003 um weitere 3,2 Prozent, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Für Mai dieses Jahres wird allen Arbeitnehmern eine Einmalzahlung von 57 Euro gezahlt, Auszubildende erhalten 15 Euro.

Außerdem werden die Vergütungs- und Lohntabellen ab 1. Juni dieses Jahres auf den jeweils nächsten vollen Euro aufgerundet. Die Arbeitnehmer der Postbank Leipzig, dem einzigen Standort der Postbank in den neuen Bundesländern, erhalten künftig das jährliche Weihnachtgeld auf Westniveau. Die Beamten erhalten eine Einmalzahlung von 150 Euro. Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit bis 30. April 2004.

Für die Auszubildenden bietet die Postbank einen befristeten Arbeitsvertrag von 13 Monaten im Postbank-Konzern an. Voraussetzung dafür sei die persönliche Eignung, die erfolgreich bestandene Abschlussprüfung während der Mindestlaufzeit des Tarifvertrags und örtlicher Flexibilität, heißt es in der Postbank-Mitteilung. Anschließend hätten diese Mitarbeiter das Recht, sich auf ausgeschriebene Stellen der Bank zu bewerben.