Nitrofen-Verdacht im Havelland ausgeräumt

Aufatmen bei den Bauern

Die vorübergehend gesperrten Betriebe im brandenburgischen Havelland sind frei von Nitrofen. Am Dienstagmorgen konnte die Sperrung von drei Betrieben wieder aufgehoben werden, sagte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Potsdam. Bereits am Montag hatten Untersuchungen für ein Unternehmen im Havelland, ein weiteres in der Prignitz, fünf in Oberhavel und sieben in der Uckermark keinen Verdacht auf Nitrofen-Verunreinigungen ergeben. Damit sind jetzt noch 15 Betriebe im Land wegen des Verdachts auf eine Verunreinigung mit dem verbotenen Pflanzenschutzmittel geschlossen.

Mit den Labor-Ergebnissen für die noch gesperrten Betriebe wird bis spätestens Mittwoch gerechnet. Die insgesamt 38 märkischen Betriebe waren nach Lieferlisten eines Futtermittelherstellers aus Malchin in Mecklenburg-Vorpommern gesperrt worden. An sie wurde möglicherweise Futtermittel geliefert, das mit Nitrofen belastet war. Betroffen waren ökologisch und konventionell wirtschaftende Betriebe.