Umwelt-Check für Bundestagskandidaten

BUND-Aktion

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat die bundesweite Aktion "Öko-Check für Bundestagskandidaten" gestartet. In den rund drei Monaten bis zur Bundestagswahl am 22. September werden BUND-Gruppen in ihren Wahlkreisen Kandidatinnen und Kandidaten der verschiedenen Parteien nach bestimmten Umweltkriterien befragen. Ihre jeweiligen Positionen können die Kandidaten dann per Abstimmung in speziellen Wahlurnen deutlich machen.

Geprüft werden dabei die Positionen zu den Themen Agrarwende, Klimaschutz, Straßenverkehr und ökologische Steuerreform.

Die Kandidaten sollen Umweltschutz und Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft ins Zentrum der Politik stellen. Der Umwelt-Check zeige, ob die Wähler das von ihren Kandidaten erwarten könnten, so Gerhard Timm, Geschäftsführer des BUND. Die Naturschützer fordern vor dem 22. September konkrete Aussagen dazu.

Der BUND hat weiterhin die Wahlprogramme der im Bundestag vertretenen Parteien analysiert. Die Programme wiesen in punkto Umweltschutz markante Unterschiede . Die FDP setze in Sachen Umweltschutz allein auf die Wirkungen des Marktes.