Bundeskabinett beschließt Verlängerung des Mandats

Bundeswehr bleibt länger in Afghanistan

Das Bundeskabinett hat die Verlängerung der Bundeswehrbeteiligung an der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) beschlossen. Das Mandat gilt jetzt sechs Monate länger und damit bis zum 20. Dezember, wie Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye am Mittwoch in Berlin sagte. Der Bundestag muss der Verlängerung des Mandats noch zustimmen. Des Weiteren beschloss die Bundesregierung, das Kontingent aufzustocken.

Derzeit sind etwa 1160 Bundeswehrsoldaten für die ISAF im Einsatz. Im Bedarfsfall sowie während eines Kontingentwechsels darf die Obergrenze von 1200 Soldaten nun vorübergehend um bis zu 200 Soldaten überschritten werden.

Die Kosten für die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes sollen durch Umschichtungen im Bundeshaushalt finanziert werden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.