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Härtere Strafen für Futtermittelpanscher und intensivere Kontrollen

Verbraucherschützer fordern

Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert härtere Strafen für Futtermittelpanschereien. Für den betroffenen Landwirt sei es aber äußerst schwierig nachzuweisen, durch welche konkrete Lieferung der Schaden eingetreten sei, sagte vzbv-Sprecher Carel Mohn in der Dienstagausgabe der in Dresden erscheinenden "Sächsischen Zeitung" zum Hormonskandal bei Futtermitteln. Deshalb sollte die Beweislast zu Gunsten des Geschädigten umgekehrt werden.

Es gebe in dieser Branche sehr viel Geld zu verdienen, sagte Mohn. Die Interessenverbände wehrten sich deshalb mit Händen und Füßen gegen jeden Versuch, ihr profitables Geschäft einzuschränken. Bei den jüngsten Verstößen gegen das Lebensmittel- und Futtermittelrecht könne man nicht mehr von Einzelfällen sprechen. Die Entwicklung sei auch nicht erstaunlich, wenn man sich ansehe, welche Gewinnmargen auf diesem Sektor erzielt werden können. Arbeitnehmer, die beispielsweise auf verbotene Stoffe in der Tiermast hinwiesen, müssten zudem arbeitsrechtlichen Schutz erhalten, forderte der Verbraucherschützer. Außerdem müsse es intensivere Kontrollen in der Futtermittelbranche geben.

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