Milch aus NRW kann wieder vermarktet werden

Hormon-Skandal

Das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium hat eine teilweise Lockerung der Sperrungen für rinderhaltende Betriebe beschlossen, an die möglicherweise hormonbelastetes Tierfutter geliefert wurde. So darf die Milch von rund 500 betroffenen Milchviehbetrieben in NRW wieder vermarktet werden, wie ein Sprecher des Düsseldorfer Ministeriums am Freitag mitteilte.

Gutachten von Sachverständigen der zuständigen Bundesforschungsanstalten gingen davon aus, dass kein MPA-Hormon in der Milch nachzuweisen wäre, selbst wenn in den Beständen MPA-haltige Futtermittel verfüttert worden sein sollten. Gleichwohl werden die Futtermittel in den Verdachtsbetrieben weiter untersucht. Sollte sich hierbei ein positiver MPA-Befund im Futtermittel ergeben, würde aus Vorsorgegründen auch die Milch untersucht.