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1500 Bundeswehrsoldaten im Einsatz

Hochwasser in Bayern und Sachsen

Bei der jüngsten Unwetterkatastrophe sind gegenwärtig 1500 Soldaten der Bundeswehr mit Schwerpunkt Bayern und Sachsen im Einsatz. Unterstützt werden sie nach Angaben des Verteidigungsministeriums von mehreren Hubschraubern.

Koordiniert werden solche Einsätze von den örtlichen Katastrophenstäben. Bei Hochwasser wendet sich der zuständige Landrat an das jeweilige Innenministerium, das sich mit den Verteidigungsbezirkskommandos (VBK) der Bundeswehr in Verbindung setzt. Über Art und Umfang der Hilfskräfte entscheiden die Kommandeure vor Ort, wobei zunächst auf die nahe gelegenen Garnisonen zurückgegriffen wird.

Ihren ersten großen Katastrophenschutz-Einsatz hatte die Bundeswehr 1962, als der damalige Hamburger Innensenator Helmut Schmidt (SPD) Truppen für die Sicherung der Elbdeiche auforderte. Den bislang größten Einsatz absolvierte die deutsche Armee 1997 bei der Bekämpfung der Oderflut in Brandenburg. Gut 30 000 Soldaten mit 3000 Fahrzeugen und 50 Hubschraubern waren damals im Oderbruch, um die ostbrandenburgische Region vor einer Überflutung zu bewahren.

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