headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Stromwirtschaft bläst weniger Kohlendioxid in die Luft

Klimagasbilanz

Die Bemühungen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes durch die deutsche Stromwirtschaft zeigen Wirkung. Seit 1990 senkten die Versorger die Emissionen je produzierte Kilowattstunde Strom von 0,67 Kilogramm um rund 13 Prozent auf 0,58 Kilogramm im vergangenen Jahr, meldete der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) am Montag in Berlin. Die vergleichsweise niedrigsten Emissionen je Kilowattstunde wurden den Angaben zufolge in den Jahren 1999 und 2000 erreicht. Durch den verstärkten Einsatz heimischer Braunkohle im Jahre 2001 seien im Vergleich zum Vorjahr die CO2-Emissionen um rund drei Prozent gestiegen. Für die nächsten Jahre erwartet der VDEW wieder eine Reduzierung.

Die Minderung des CO2-Ausstoßes wird durch ein Bündel von Maßnahmen verschiedene Maßnahmen bewirkt. Dazu zählen vor allem die Verbesserungen der Wirkungsgrade bei bestehenden Kraftwerken, der Bau effizienterer Anlagen, die Modernisierung im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Durch die Umsetzung der von der Energiewirtschaft mit der Bundesregierung geschlossenen Vereinbarung zur CO2-Minderung und KWK-Förderung vom Juni 2001 sollen jährlich - bezogen auf das Basisjahr 1998 - bis zu 45 Millionen Tonnen Kohlendioxid bis 2010 eingespart werden.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!