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Übernahme von Ruhrgas durch E.ON bleibt unsicher

OLG Düsseldorf verhandelt Greenpeace-Beschwerde

Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf verhandelt am Mittwoch über eine Beschwerde der Umweltorganisation Greenpeace gegen die umstrittene Ministererlaubnis für die Übernahme von Ruhrgas durch E.ON. Greenpeace fordert nach Angaben vom Dienstag eine stärkere Berücksichtigung des Klimaschutzes bei der Fusion. Mit der Fusion von Ruhrgas und E.ON würde einer der größten europäischen Energiekonzerne entstehen.

Einzelheiten zum Inhalt der Forderungen wollte ein Sprecher auf Anfrage nicht nennen. Greenpeace werde aber anders argumentieren als die bereits mit ihrer Beschwerde gescheiterten Verbraucherschützer. Mit ihrer Forderung nach einer Beteiligung an der Anhörung zur Fusion hatte sich Greenpeace nach eigener Darstellung nicht durchsetzen können, da das Bundeswirtschaftsministerium die Auswirkungen der Fusion auf Umwelt und Klima als unbedeutend eingestuft habe. Die am Mittwoch zur Verhandlung stehende Beschwerde liegt dem OLG laut Greenpeace bereits seit dem 25. Juni vor. Eine OLG-Sprecherin bezeichnete es auf Anfrage als "unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen", dass der Senat seine Entscheidung noch am Mittwoch treffen könnte.