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Sieben Rechtsextreme vor Gericht

Prozeß trotz Unklarheiten um V-Männereröffnet

Trotz des nach wie vor ungeklärten Einflusses von V-Männern ist im Prozess gegen sieben mutmaßliche Ex-Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung "Skinheads Sächsische Schweiz" (SSS) am Donnerstag die Anklageschrift verlesen worden. Den Männern im Alter von 24 bis 30 Jahren wird unter anderem die Bildung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Volksverhetzung, Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Richter Tom Maciejewski hatte zuvor angekündigt, über mehrere Anträge der Verteidiger auf Aussetzung des Verfahrens erst später zu entscheiden.

Das Gericht behält sich zudem vor, vom sächsischen Innenministerium im weiteren Prozessverlauf erneut Auskunft über V-Männer unter Angeklagten und Zeugen zu verlangen. Vergangene Woche hatte Maciejewski unter anderem erklärt, dass es gerade für den Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung von entscheidender Bedeutung sei, ob in der Gründungsphase der SSS "ein Teil der Mitglieder zugleich Mitarbeiter staatlicher Behörden gewesen sei". Landesinnenminister Horst Rasch (CDU) besteht jedoch weiterhin darauf, die Identität eventueller V-Männer nicht preiszugeben.

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