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Ethik-Kommission will Stammzellenforschung nicht verhindern

Ausnahme für Forschungszwecke

Der Vorsitzende der Zentralen Ethikkommission, Ludwig Siep, schließt eine "ethische Fundamentalopposition" seines Gremiums gegen die Forschung an humanen embryonalen Stammzellen (ES) aus. Die Forscher hätten darzulegen, dass ihr Forschungsziel derzeit nur mit solchen ES-Zellen erreichbar sei, sagte Siep dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe). Die Kommission prüfe dann die Anträge nach derzeitigem Erkenntnisstand und ob die Vorhaben auch internationale Spitzenforschung darstellen. Nicht relevant sei, "ob die Forschung auch in Zukunft mit so genannten adulten Stammzellen möglich ist.

Die Ethikkommission soll der am Berliner Robert-Koch-Institut angesiedelten Genehmigungsbehörde für den Import menschlicher ES-Zellen und der Forschung daran einen unabhängigen ethischen Rat geben. In der Kommission sitzen wegen der Komplexität der Fragestellung auch solche Wissenschaftler, die selbst an Stammzellen arbeiten. Siep wies darauf hin, dass "auch wenn kein konkretes therapeutisches Ziel zur Debatte steht, eine Empfehlung zur Genehmigung ausgesprochen werden kann". Grund dafür sei, dass Therapien für den Menschen wegen des wissenschaftlichen Kenntnisstandes gegenwärtig überhaupt noch nicht erprobt werden können.

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