Überschwemmungen in Bayern nach Dauerregen

Hochwasser

Nach dem Dauerregen der vergangenen Tage sind Bayerns Flüsse weiter angestiegen. Betroffen sind vor allem der Main, die Regnitz und die Donau, wie das Landesamt für Wasserwirtschaft am Dienstag in München mitteilte. Im Maingebiet wurden örtlich an der Itz, der Aisch und an der Rednitz Keller und Straßen überflutet. Auch die nördlichen Zuflüsse zur Donau wie Wörnitz, Altmühl, Naab und Regen sowie die südlichen Flüsse Paar, Vils und Rott führen Hochwasser. Überschwemmungen gibt es vor allem in den Gebieten um Gerolfingen in Mittelfranken, Cham in der Oberpfalz und Ruhstorf in Niederbayern.

Durch die anhaltend hohen und zum Teil steigenden Wasserstände ihrer Zuflüsse bleibt auch die Donau selbst vom Hochwasser nicht verschont. Von Donauwörth bis Regensburg kommt es zu Ausuferungen. Im Bereich der niederbayerischen Städte Kelheim und Vilshofen sind vereinzelt Straßen und Keller überschwemmt. Besonders betroffen ist der Donauabschnitt unterhalb von Deggendorf bis zur Landesgrenze nach Tschechien . Im Laufe des Dienstags rechneten die Hochwasserexperten dort mit weiteren Überschwemmungen.