Zwölf Cellisten konkurrieren in der UdK

Internationaler Cello-Wettbewerb

Der erste internationale Cello-Wettbewerb Grand Prix Emanuel Feuermann startet am Sonntag in Berlin. Die Universität der Künste in Berlin und die Kronberg Academy, die den Wettbewerb veranstalten, hatte ihn anlässlich des 100. Geburtstags des Cellisten Feuermann (1902-1942) ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs unter Schirmherrschaft von Daniel Barenboim sei es, junge hochbegabte Musiker zu entdecken und zu fördern. Zwölf junge Cellisten, darunter drei Teilnehmer aus Deutschland, präsentieren sich in mehreren Runden. Die Preisträger werden am 22. November bekannt gegeben.

Der erste Preis ist mit 25 000 Euro dotiert. Zudem gibt es vier Sonderpreise in Höhe von insgesamt 25 000 Euro. Zum Auftakt der Konkurrenz spielen renommierte Cellisten, die zugleich Mitglieder der Jury sind. Der Wettbewerb wird künftig alle vier Jahre ausgetragen. Feuermann gilt als einer der besten Cellisten des 20. Jahrhunderts. Neben seiner künstlerischen Karriere war er von 1929 bis 1933 Professor an der Berliner Musikhochschule. 1938 musste er in die USA emigrieren. Er starb 1942 im Alter von nur 39 Jahren in New York .