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Für ökologische Verkehrswende und gentech-freie Lebensmittel

BUND beschließt neue Kampagnen

Bei der jährlichen Hauptversammlung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) beschlossen die 150 Delegierten eine an ökologischen Zielen ausgerichtete Verkehrspolitik sowie die Fortführung der Agrarwende für die kommenden Jahre. Neue Weichenstellungen im Verkehrssektor seien entscheidend für das Erreichen der deutschen Klimaschutzziele. Weitere Reformen im Agrarbereich dienten dem Verbraucher- und dem Tierschutz. Deshalb will der BUND seine Kräfte in beiden Kampagnen bündeln. Ziel sei es, so BUND-Vorstandsvorsitzende Angelika Zahrnt, die Verkehrspolitik in Deutschland nicht auf Autobahnbau und wenige teure Prestigevorhaben zu reduzieren sondern den Bundesverkehrswegeplan ökologisch rundzuerneuern. Beim Thema Landwirtschaft wolle der BUND Bundesagrarministerin Künast beim Wort nehmen, die Massentierhaltung abzubauen und das Recht auf gentech-freie Lebensmittel zu sichern.

Die rot-grünen Vereinbarungen zur Umweltpolitik enthielten eine Reihe politischer Konflikte, bei denen Nicht-Regierungs-Organisationen wie der BUND gefordert seien. Reformbedarf gebe es vor allem bei der Ökosteuer, bei Energiefragen und beim Hochwasserschutz. Positiv werde die von der Bundesregierung beabsichtigte Novelle des Fluglärmgesetzes, die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Bahntickets und der Stopp des Ausbaus von Elbe, Saale und Donau bewertet. Der BUND unterstütze außerdem das Vorhaben, ein Verbraucherinformationsgesetz zu verabschieden, das die Auskunftsrechte der Bürger gegenüber Behörden und Firmen stärken soll.

Der BUND gehört mit rund 260 000 Mitgliedern in 16 Landesverbänden, zirka 100 000 Förderinnen und Förderern und einem Jahresbudget von rund 13 Millionen Euro zu den größten deutschen Umweltverbänden.

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