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Öffentlicher Dienst beginnt zweite Warnstreikwelle gegen Nullrunde

Öffentliche Sparmaßnahmen

Im Tarifstreit des Öffentlichen Dienstes sind am Freitag in mehreren Bundesländern weitere Warnstreiks gestartet. Schwerpunkte sind nach dem Auftakt am Donnerstag diesmal Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di werden sich allein in Nordrhein-Westfalen rund 30 000 Beschäftigte an den Aktionen beteiligen.

Die Warnstreikwelle soll den Druck auf die Arbeitgeber bei den für Mittwoch anberaumten Sondierungsgesprächen zwischen ver.di sowie den Verhandlungsführern von Bund, Ländern und Gemeinden erhöhen. Die offizielle nächste Verhandlungsrunde ist für den 18. Dezember anberaumt. Die Gewerkschaften fordern unverändert Entgelterhöhungen von mindestens drei Prozent und einen Stufenplan zur Angleichung der Ostlöhne an das Niveau in den alten Bundesländern bis spätestens 2007. Die Arbeitgeber haben offiziell noch kein Angebot vorgelegt, favorisieren aber angesichts der schwierigen Lage der Haushaltskassen eine Nullrunde.