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Alpenkonvention tritt in Kraft

Nachhaltige Entwicklung

Nach mehr als zehnjährigen Verhandlungen tritt am heutigen Donnerstag die Alpenkonvention in Kraft. Zunächst gilt das Übereinkommen zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraumes allerdings nur in Deutschland, Österreich und Liechtenstein. Die großen Alpenanrainer Frankreich und Italien sowie die Schweiz haben die acht Durchführungsprotokolle noch nicht ratifiziert. Sie befürchten zum Teil zu große Einschränkungen der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Alpenregionen.

Ein Rahmenabkommen zum Schutz der Alpen war bereits 1991 von insgesamt acht Alpenstaaten verabschiedet worden. Danach begannen die langwierigen Verhandlungen über die so genannten Durchführungsprotokolle zu den Bereichen Raumplanung, Verkehr, Berglandwirtschaft, Bergwald, Bodenschutz, Energie, Naturschutz und Tourismus. Besonders umstritten war das Verkehrsprotokoll, das einen Verzicht auf weitere große alpenquerende Straßenbauten vorsieht. Im kommenden Jahr soll in Innsbruck das ständige Sekretariat der Alpenkonvention eröffnet werden. Es wird die Umsetzung der Konvention überwachen und die Mitglieder über den aktuellen Stand informieren.

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