Resist: Ziviler Ungehorsam gegen die Irak-Politik

Irak-Krise

Die Kampagne "resist – Sich dem Irak-Krieg widersetzen!" mehrere Aktionen Zivilen Ungehorsams unter dem Motto "NEIN zum Krieg - NEIN zu jeglicher deutscher Unterstützung!" durchführen. Mit gewaltfreien Sitzblockaden vor der AWACS-Airbase in Geilenkirchen bei Mönchengladbach am 25.1.03 und dem Verteidigungsministerium in Berlin am 31.1.03 sowie einem Go-In am Truppenübungsplatz Grafenwöhr bei Nürnberg am 1.2.03 will resist Druck auf die deutsche Bundesregierung ausüben, ihrer kriegskritischen Rhetorik auch Taten folgen zu lassen.

Die drei Orte stehen jeweils für bestimmte Kritikpunkte von resist an der Politik der Bundesregierung. Die Aktion in Geilenkirchen richtet sich gegen den angekündigten Einsatz der dort stationierten AWACS-Soldaten während eines Krieges. Da die AWACS-Aufklärer die Luftraumkoordination für bombardierende Kampfflugzeuge vornehmen, handelt es sich bei dem Einsatz um eine aktive Kriegsbeteiligung Deutschlands.

Mit der Sitzblockade vor dem Verteidigungsministerium in Berlin fordert resist wir die Untersagung von Überflugrechten US-amerikanischer und britischer Kampfflugzeuge im Falle eines Irak-Krieges und den Abzug deutscher Truppen aus der Golfregion. Die Aktion Zivilen Ungehorsams in Grafenwöhr soll die Öffentlichkeit auf Übungen von amerikanischen Elitesoldaten auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr aufmerksam machen, die diese von Ende Januar bis Anfang Februar unmittelbar vor ihrer Verlegung in die Golfregion absolvieren. Diese Vorbereitungen zu einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg werden von der Bundesregierung geduldet.