Tipps gegen Fahrradklau vom ADFC

Fahrraddiebstahl

Wer sein Rad an Langfinger verloren hat, kennt die ungenehmen Folgen: Erst Wut, dann Ärger und schließlich jede Menge Rennerei. Über 400.000 Diebstähle registriert das Bundeskriminalamt jedes Jahr - die Dunkelziffer nicht eingerechnet. "Bei der geringen Aufklärungsquote von 9,2 Prozent trauen sich viele Radler nur noch mit Schrotträdern auf die Straße", klagt Karsten Hübener, Bundesvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC).

Um komfortable Räder, die laut ADFC ab mindestens 500 Euro zu haben sind, auch wirklich täglich zu nutzen, rät der Fahrrad-Club, sich besser vor Dieben zu schützen: "Hochwertige Bügelschlösser und Panzerkabel schrecken Diebe wirklich ab, weil sie viel Zeit und schweres Werkzeug zum Aufbrechen erfordern", rät Hübener. Mit der Fahrrad-Codierung, die ADFC, Fahrradhändler und Polizei anbieten, erhöhen rechtmäßige Besitzer ihre Chancen, das Rad nach einem Diebstahl wieder zu bekommen.

Für Diebe sind codierte Räder wenig attraktiv, denn die in den Rahmen eingravierte Buchstaben- und Zahlenkombination verrät, wem das Rad tatsächlich gehört. In seinem neuen Faltblatt "Erfolgreich gegen Fahrraddiebstahl" verrät der ADFC, wie sich Radler gegen Diebe schützen und ihr Rad günstig versichern. Bezug über die ADFC-Infoline: 0421/34 62 90