Bahngewerkschaften fordern fünf Prozent mehr Geld und Ost-Angleichung

Tarifstreit

Die Bahngewerkschaften gehen mit der Forderung nach einer eindeutigen und klaren Einkommensverbesserung von linear fünf Prozent in die am Mittwochnachmittag in Berlin beginnenden Tarifverhandlungen. Dieser Beschluss sei nach einer ausführlichen und teils heftigen Diskussion in der Großen Tarifkommission gefasst worden, sagte Transnet-Vorsitzender Norbert Hansen am frühen Nachmittag in Berlin.

Des Weiteren fordert die Verhandlungsgemeinschaft Transnet/GDBA eine sofortige Angleichung der Ostentgelte an das Westniveau und eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen entsprechend dem zu erzielenden Abschluss für die bundesweit 160 000 Beschäftigen der Deutschen Bahn AG. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll nach Angaben der Gewerkschaften zwölf Monate betragen. Man sei nicht gewillt, sich auf verwässernde Kompensationsmaßnahmen einzulassen, betonte Hansen.