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Erster Dokumentarfilmpreis geht an "Russenbus"

Berlinale

Der erstmals vergebene Planet & stern Dokumentarfilmpreis geht an den Dokumentarfilm "Russenbus – Fremde Brüder" von Axel Brandt und Irina Roerig. Im Rahmen der Filmfestspiele Berlin sollte die Auszeichnung am Mittwochabend verliehen werden. Anlass ist die Premiere des Films beim Berlinale Talent Campus im Haus der Kulturen der Welt, teilten die Veranstalter mit.

In ihrem Film dokumentieren Roerig und Brandt während einer 36-stündigen Busfahrt von Berlin nach Moskau die Schicksale von Reisenden zwischen zwei Welten. Jeden Abend fährt in Berlin ein Bus ab - an Bord sind Menschen, die sich ein Flugticket nicht leisten können: Frauen, deren Männer in Berlin arbeiten, während sie in die Heimat fahren, Männer, die ihre zurückgebliebenen Familien besuchen. Der Film zeige die Menschen im Hin und Her zwischen Zuhause und Wohlstand.

Stifter des Preises ist der Dokumentarfilmsender Planet in Zusammenarbeit mit dem Magazin "stern". Der Dokumentarfilmpreis ermöglicht Filmemachern die Realisierung eigener Projekte. Die Bewerber waren aufgefordert, Treatments zu Dokumentarfilmprojekten einzureichen. Eine international besetzte Jury aus Regisseuren, Autoren und Journalisten entschied über den Gewinner.