Internetportal zum fairen Handel ausgezeichnet

www.oeko-fair.de

Seit Januar können sich Verbraucherinnen und Verbraucher auch im Internet gezielt über den ökologischen und fairen Handel informieren. Jetzt wurde das Portal oeko-fair als "Website der Woche" durch das Österreichische Lebensministerius ausgezeichnet, wie der Verein Verbraucher Initiative berichtet, der das Portal unterstützt. Nach Ansicht des Vereins habe es sich bezahlt gemacht, bei der Entwicklung des Portals neue Wege zu gehen. So erweise sich die Verknüpfung von "öko" und "fair" als neues, interessantes Verbraucherthema.

Das belegten rund 30.000 Informationsseiten, die täglich unter oeko- fair.de über Produkte, Anbieter, Kampagnen, Zertifikate und vor allem über die Einkaufsorte abgerufen würden.

"Die Wahl zur Web-Site der Woche ehrt uns und ist der i-Punkt auf einem höchst erfreulichen Start.", erklärt Georg Abel, Bundesgeschäftsführer der Verbraucher Initiative e .V. Das Portal zum öko-fairen Handel(n) stehe nunmehr in einer Reihe mit den bisher ausgezeichneten Internet-Auftritten des Clubs of Rome, des World Resources Institutes oder der UN-Homepage zum Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Akteuren des öko-fairen Handels trage oeko-fair außerdem zur Vernetzung der vielfältigen Initiativen in diesem Bereich bei.

Des Weiteren wurden technische Neuerungen aufgegriffen. So sei oeko-fair die erste barrierefreie Website im Fairen Handel. Das gesamte Angebot sei nach den Richtlinien der Aktion Mensch programmiert und stehe damit sehgeschädigten Nutzerinnen und Nutzern in vollem Umfang zur Verfügung.

Das Internet-Portal ist ein Gemeinschaftsprojekt der Verbraucher Inititive e. V. und der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH (GTZ). Zurzeit wird das Portal von 25 Partnerorganisationen unterstützt, darunter der Deutsche Entwicklungsdienst, die Öko- Landbauverbände Naturland und Bioland sowie das Fairhandelshaus gepa.