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Äpfel aus Deutschland haben es schwer

Wettbewerb

Baden-Württemberg bleibt Deutschlands Obst-Land Nummer eins. Jeder zweite deutsche Apfel werde hier geerntet, wie das Landwirtschaftsministerium am Montag in Stuttgart mitteilte. International stünden die heimischen Obstanbauer aber in scharfem Preiswettbewerb. Durch vielfältige Vorschriften zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sowie zum Boden- und Umweltschutz und höhere Personalkosten hätten sie laut Ministerium oft gegenüber Konkurrenten aus Europa oder Neuseeland das Nachsehen. Dabei sei heimisches Obst für den Käufer transparenter und durch die kürzeren Transportwege auch umweltfreundlicher.

Nach Ministeriumsangaben kommt ein Drittel des Obstumsatzes der deutschen Erzeugerorganisationen aus Baden-Württemberg. Die Anbaufläche nahm in den vergangenen zehn Jahren um fast 20 Prozent auf rund 20 000 Hektar zu. 12 900 Obstbau-Betriebe tragen rund zehn Prozent zum Produktionswert der gesamten landwirtschaftlichen Erzeugung im Südwesten bei. Das Land werde die Obstbauern weiter unterstützen, ihre Spitzenstellung bei der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Nahrungsmittelproduktion auszubauen.

In Deutschland steige der Pro-Kopf-Verbrauch von Obst kontinuierlich an. Mehr als 140 Kilogramm Obst und Produkte wie Säfte und Konserven würden durchschnittlich je Einwohner verzehrt. Äpfel seien dabei mit 39 Kilogramm pro Kopf am beliebtesten.

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