Neubauprojekt Ozeaneum an der Ostsee bekommt Geld aus dem Bundeshaushalt

Stralsund

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatsministerin Christina Weiss, teilte heute bei einem Besuch des Deutschen Meeresmuseum in Stralsund mit, dass 50 Prozent der Baukosten für den Neubau eines Ozeaneums am Stralsunder Hafen über den Bundeshaushalt abgesichert werden. In einem Gespräch mit dem Direktor des Museums, Harald Benke, und dem Oberbürgermeister der Stadt Stralsund, Harald Lastovka, hatte sie bereits am Vorabend berichtet, dass aus ihrem Etat für das Projekt zwischen 2005 und 2007 insgesamt 12,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden.

Weitere 12,5 Mio. Euro würden im Etat der Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen eingestellt. Staatsministerin Weiss: "Dieses ehrgeizige und vielversprechende Projekt ist ein Musterbeispiel dafür, wie Investitionen in der Kultur auch als langfristig orientierte Strukturförderung betrieben werden können." Mit dem von Günter Behnisch entworfenen Ozeaneum entsteht ein spektakulärer Museumsneubau mit Aquarien. Der geplante Erweiterungsbau des Meeresmuseums Stralsund ist das wichtigste Neubauprojekt der BKM in den neuen Ländern.

Das Meeresmuseum ist das einzige deutsche Museum zum Thema "Mensch und Meer" und wird von der BKM jährlich mit mehr als 880.000 Euro unterstützt.