Kundgebung für den Frieden in Müllheim - "Krieg: Nicht in unserem Namen!"

Gegen einen Irak-Krieg

Mehrere hundert Menschen trafen sich auf Einladung des Friedensrates Markgräflerland am Sonnabend, um ihre Stimme gegen den drohenden Krieg im Irak zu erheben. Sie beriefen sich auf Albert Einstein, der sagte: "Was ich sonst mache, kann die Struktur des Universums nicht ändern. Aber vielleicht kann meine Stimme der größten Sache dienen: Eintracht unter den Menschen und Friede auf Erden."

Gewaltfrei, entschlossen und fröhlich formierten sich die Demonstranten zu einer eindrucksvollen Menschenkette durch die Fußgängerzone in Müllheim. Alte und Junge, Männer und Frauen waren gekommen, um gegen Gewalt und Angst, gegen Propaganda und Lüge, gegen die Militarisierung des Denkens und Handelns aufzutreten. Viele Schüler trugen ihr T-Shirt: Kein Krieg im Irak.

Auf einer kurzen Abschlusskundgebung appellierte der Sprecher des Friedensrates Markgräflerland, Ulrich Rodewald, an die Anwesenden, aktiv in ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld für den Erhalt des Friedens einzutreten. Von den politisch Verantwortlichen forderte er weitere konkrete Schritte ein, um die Kriegsgefahr zu bannen.

Für den Friedenrat Markgräflerland gehören dazu: Keine Nutzungsrechte für Militärbasen in Deutschland, keine Überflugrechte für Kriegsflugzeuge, Abzug der deutschen Spürpanzer aus Kuwait und der Marine aus der Golfregion, keinen Einsatz der Deutsch- Französischen Brigade am Horn von Afrika. Gleichzeitig warb er für die Beteiligung an der bundesweiten Friedensdemonstration am 15. Februar in Berlin.