Veranstalter der ITB hoffen auf neue Reiselust

Internationale Tourismus-Börse

Die Internationale Tourismus-Börse (ITB) in Berlin werde der weltweit in einer Krise befindlichen Reisebranche wieder Optimismus geben. Diese Einschätzung äußerten Vertreter der Messe Berlin, des Deutschen Reisebüro- und Reiseveranstalter-Verbandes, des Deutschen Tourismusverbandes und der Deutschen Zentrale für Tourismus. Die ITB als Weltmarktführer der Tourismusmessen bleibe von der Krise verschont und baue ihre Position als größte Dienstleistungsmesse der Welt weiter aus, so die Hoffnung.

Trotz schwieriger Marktsituation sei es gelungen, die Zahl der Aussteller weiter zu steigern, sagte der Geschäftsführer der Messe Berlin, Christian Göke. So kämen 9971 Aussteller aus 181 Ländern und Gebieten zur ITB. Das seien rund drei Prozent mehr als im Vorjahr.

Erfreut zeigte sich Göke darüber, dass auch große Unternehmen wie die Reisekonzerne Thomas Cook und Club Med, die Lufthansa, die Reservierungssysteme Start Amadeus und Sabre sowie die Europäische Reiseversicherung, die der Messe im Vorjahr fern geblieben waren, wieder dabei seien. Insgesamt würden 60 000 Fachbesucher erwartet. Aus jahrelangen Erfahrungen wüssten diese, dass gerade in konjunkturell schwächeren Phasen der Besuch der ITB unerlässlich sei, sagte Göke.

Die Messe werde vor allem zur Marktbeobachtung und -orientierung genutzt.

Die ITB hat in diesem Jahr eine veränderte Laufzeit. Sie beginnt am Freitag und endet am Dienstag. An den ersten drei Tagen sind die Messehallen unterm Funkturm für das reiseinteressierte Publikum und für Fachbesucher geöffnet, am Montag und Dienstag nur für Fachbesucher.