Homosexuelle fordern Gesetz gegen Diskriminierung

Gleiches Recht für alle

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) fordert von der Bundesregierung die zügige Umsetzung des vor der Wahl versprochenen Antidiskriminierungsgesetzes. Im Fall eines Abrückens von dem Versprechen müsse die Bundesregierung mit massiven Protesten der Lesben und Schwulen rechnen, erklärte der LSVD nach einem Verbandstag am Sonntag in Köln. Ergänzend mahnte der LSVD eine Überarbeitung des Lebenspartnerschaftsgesetzes an.

Die Unions- und FDP-regierten Bundesländer sollten "endlich ihren Frieden" mit der eingetragenen Lebenspartnerschaft machen und dürften das noch ausstehende Ergänzungsgesetz nicht länger im Bundesrat blockieren. Ohnehin müssten viele Elemente des Ergänzungsgesetzes wegen der EU-Richtlinie zur Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf bis zum Jahresende umgesetzt werden.