Ruhig schlafen

Nächtlicher Lärm schadet der Gesundheit

Menschen aus stark mit Verkehrslärm belasteten Wohngebieten sind häufiger wegen Bluthochdrucks in ärztlicher Behandlung als diejenigen, die an weniger belasteten Straßen wohnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) mit über 1.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA). Besonders deutlich sei der Zusammenhang zwischen Bluthochdruck-Behandlungen und der nächtlichen Lärmbelastung. Dabei seit das Erkrankungsrisiko größer, wenn die Betroffenen bei offenem Fenster schliefen.

Naturschutz

Spanische Dorfbewohner kämpfen gegen Staudamm

Mehrere Tausend Menschen haben in der nordspanischen Kleinstadt Agoiz gegen den umstrittensten Staudamm der iberischen Halbinsel demonstriert. Das berichtete der Deutschlandfunk. Der Staudamm bei dem baskischen Dorf Itoiz sei fertig und solle alsbald bis zur vollen Höhe geflutet werden, wenn es nach dem Willen der Regionalregierung von Navarra und der Zentralregierung in Madrid gehe. Itoiz und neun weitere Dörfer, 1000 Hektar Wald und Ackerflächen würden unter der riesigen Wasserfläche verschwinden. Unter anderem drei Naturschutzgebiete und zwei Vogelschutzzonen würden zum Teil geflutet. In den Tälern, die zu den Pyrenäen gehören, siedeln fast 100 Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind.

Internationale Tourismus-Börse

Veranstalter der ITB hoffen auf neue Reiselust

Die Internationale Tourismus-Börse (ITB) in Berlin werde der weltweit in einer Krise befindlichen Reisebranche wieder Optimismus geben. Diese Einschätzung äußerten Vertreter der Messe Berlin, des Deutschen Reisebüro- und Reiseveranstalter-Verbandes, des Deutschen Tourismusverbandes und der Deutschen Zentrale für Tourismus. Die ITB als Weltmarktführer der Tourismusmessen bleibe von der Krise verschont und baue ihre Position als größte Dienstleistungsmesse der Welt weiter aus, so die Hoffnung.

Warnstreik

Bahn will ihren Mitarbeitern entgegenkommen

Die Deutsche Bahn hat nach weiteren Warnstreiks der Bahnbeschäftigten Entgegenkommen im festgefahrenen Tarifstreit signalisiert. Sie werde bei der Fortsetzung der Tarifverhandlungen "am Donnerstag ihr Angebot konkretisieren", kündigte Personalvorstand Norbert Bensel am Montag in Berlin an. Das Ende der Sanierungsphase bei der Bahn sei "erstmals konkret absehbar", fuhr der Personalchef fort. Die Bahn erkläre sich daher "heute schon bereit, die Mitarbeiter dann angemessen am Unternehmenserfolg zu beteiligen", wiederholte er einen Vorschlag von Bahnchef Hartmut Mehdorn.