BUND und Deutsche Post starten Projekt "Klimaoase" für mehr Natur in der Stadt

Naturschutz

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Deutsche Post starten am Dienstag in Berlin die Aktion "Klimaoase" für mehr Lebensqualität in der Stadt. Damit werden in den kommenden Monaten Umweltprojekte gefördert, die mehr naturnahes Grün in die Städte bringen. Der BUND will Schmetterlingswiesen, Teichanlagen, Kinderwaldprojekte und andere "grüne Inseln" in Städten fördern und in unterversorgten Stadtbezirken ausbauen. Die Auswahl erfolgt durch ein Gremium von BUND und Deutsche Post in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen.

Neben Berlin sind auch Projekte in anderen deutschen Städten vorgesehen. Die Deutsche Post stellt dafür einen Betrag in Höhe von 250.000 Euro zur Verfügung.

"Die Aktion "Klimaoase" bietet uns die Möglichkeit, gemeinsam mit dem BUND Umweltprojekte zu fördern, um Städte lebens- und liebenswerter zu machen. Als führender Logistikkonzern und einer der größten zivilen Fuhrparkbetreiber in Deutschland zeigen wir damit einmal mehr Verantwortung für den Umweltschutz.", so Dr. Monika Wulf-Mathies, Leiterin des Zentralbereichs Politik und Umwelt der Deutschen Post.

Für den BUND ist die Kooperation mit der Deutschen Post eine wichtige Unterstützung, um städtische Naturprojekte voranzubringen. "Eine ausreichende Versorgung mit Grünflächen, die Vielfalt von Pflanzen und Tieren, ein günstiges Stadtklima, all das sind entscheidende Faktoren für die Lebensqualität in unseren Städten", sagte Dr. Gerhard Timm, BUND-Bundesgeschäftsführer, bei der Auftaktveranstaltung in Berlin. "Diese Flächen sind wichtig für die Erholung der Menschen und als Oasen für die Natur. Besonders für Kinder ist es schön, wenn sie mitten in der Stadt raus in die Natur können", so Timm weiter.

Speziell für das private Grün im Blumentopf oder dem Balkonkasten bietet die Deutsche Post in ihren 3000 größten Filialen im April, Mai und Juni eine Frühlingsgrußkarte an, die Blumensamen enthält. "Eine gute Gelegenheit, Freunden und Verwandten einen Brief zu schreiben und ihn mit Blumengrüßen zu verbinden", betont Dr. Monika Wulf-Mathies.