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PISA-Folgestudie startet

Schwerpunkt Mathematik

Nach der ersten PISA-Bildungsstudie werden Schüler nunmehr in einer Folgeuntersuchung gezielt auf ihre mathematischen Fähigkeiten hin überprüft. An der OECD-Erhebung für PISA-2003 ("Programme für International Student Assessment"), die am Dienstag begann, nehmen 15-jährige Schüler in weltweit über 40 Staaten teil.

Schwerpunkt ist Mathematik. Lesen und Naturwissenschaften werden als "Nebenkomponenten" ebenfalls getestet, teilte das mit der Ausführung beauftragte Leibnitz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften in Kiel (IPN) mit. Insgesamt sollen rund 50 000 deutsche Schüler ihr Wissen demonstrieren. Die erste internationale PISA-Studie, deren Ergebnisse im Dezember 2001 veröffentlicht worden waren, hatte eklatante Mängel im deutschen Bildungssystem offenbart. Deutsche Schüler schnitten in allen drei untersuchten Bereichen, dem Leseverständnis, mathematischen sowie naturwissenschaftlichen Kenntnissen deutlich unterdurchschnittlich ab. Beim Leseverständnis kamen die 15-jährigen deutschen Schüler auf Rang 21 von 31 Plätzen, in Mathematik auf Rang 20, in den Naturwissenschaften auf Platz 19. Den ersten Rang beim Lesen erreichte Finnland. In der nun gestarteten zweiten PISA-Runde sei Problemlösen als fächerübergreifende Kompetenz hinzugekommen, teilte das Kieler Institut mit. Die ersten Ergebnisse werden Ende 2004 erwartet. Ein Bericht über die Ergebnisse der Bundesländer im Vergleich soll 2005 erscheinen.