50 Prozent mehr Online-Konten

Geld im Netz

Online-Banking wird in Deutschland immer beliebter: Zum Ende des Vorjahres gab es bereits 30 Million Online-Konten, womit gegenüber 2001 eine Steigerung von 50 Prozent erzielt werden konnte. Dies gab der Bundesverband deutscher Banken bekannt. So nutzen die Kunden das Online-Angebot der Banken intensiver als je zuvor, wobei die privaten Banken mit 41,8 Prozent nach wie vor den höchsten Marktanteil für sich in Anspruch nehmen könnten.

Im Zeitraum von 1998 bis 2002 habe sich die Anzahl der Online-Konten vervierfacht und auch zuletzt konnte zwischen dem Jahresende 2000 und Ende 2001 eine Steigerungsrate von 30 Prozent festgestellt werden, so der Verband. Abhängig von der jeweiligen Bank nutzten die Kunden verschiedene Services. Zum Standard gehörten Kontostandsabfragen, Ausführungen von Inlands- und Europaüberweisungen oder die Abwicklung von Daueraufträgen. Aber auch Online-Brokerage, der Kauf und Verkauf von Wertpapieren, sei bereits weitgehend etabliert.

Neben einer schnellen und bequemen Nutzung biete das Online-Banking auch den Vorteil, dass Finanztransaktionen online günstiger abgewickelt werden könnten, betont der Bundesverband deutscher Banken. Als Nachteile seien die Risiken zu nennen, die sich durch die Nutzung des World Wide Web ergäben. Bedenken schienen jedoch nur wenige Kunden zu haben. So bestünden derzeit alleine 12,4 Millionen Online-Konten bei den Privatbanken, die in Deutschland damit als Marktführer gelten. Gefolgt werden sie von den Sparkassen mit einem Marktanteil von 37,6 Prozent, den Volks- und Raiffeisenbanken mit 16,2 Prozent und letztendlich der Postbank mit 4,5 Prozent.