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Hafen von Monrovia endlich frei für Hilfstransporte

Liberia

Mitarbeiter von World Vision berichten von den Vorgängen in der Liberianischen Hauptstadt seit Donnerstag Nacht. In dieser Nacht durften die Rebellen zum letzten Mal bewaffnet unterwegs sein. Mit dem beginnenden Rückzug der Rebellen aus Monrovia und der Übergabe des Hafens an die westafrikanischen und amerikanischen Truppen habe sich die Lage in der Stadt heute jedoch sichtlich entspannt. Auch die Präsenz der Amerikaner sei inzwischen deutlich zu spüren.

Tausende Menschen befänden sich noch immer auf dem Weg zum Hafen. Indes sei damit zu rechnen, dass die aus den Hilfsgüterlagern des Welternährungsprogramms (WFP) geplünderten Nahrungsmittel, die gestern mit 140 Lastwagen aus dem Hafen Monrovias abtransportiert wurden, bereits im Laufe des heutigen Abends in Teilen in den sich langsam wieder öffnenden Läden und Märkten auftauchten. Dies würde zumindest für die Menschen, die noch über Geld verfügen, eine vorübergehende Entspannung der Ernährungslage bedeuten.

Im Hafen von Freetown würden in diesen Stunden Schiffe des WFP mit zusätzlichen Nahrungsmitteln beladen und auf den Weg nach Monrovia gebracht, die dort von Hilfsorganisationen wie World Vision verteilt werden. In den nächsten Tagen werde außerdem ein Schiff Hilfsgüter von World Vision wie Decken, Plastikplanen und Dieselkraftstoff nach Monrovia bringen, mit denen rund 25.000 Binnenvertriebene in verschiedenen Auffanglagern in Monrovia versorgt werden sollen.

Für die Flüchtlinge in Liberia bittet World Vision dringend um Spenden bei der Volksbank Frankfurt (BLZ 501 900 00) Kontonummer: 20 20 Stichwort: Flüchtlingshilfe Liberia.