US-Telekommunikationskonzern will 3.000 Stellen streichen

Entlassen

Der US-Telekommunikationskonzern AT&T Wireless Services plant zehn Prozent seiner 30.000 Mitarbeiter zu entlassen und ihre Aufgaben nach Indien auszulagern. Wie das Wall Street Journal am heutigen Mittwoch, unter Berufung auf mit dem Unternehmen vertraute Quellen berichtete, sollen die ersten Kündigungen schon im ersten Quartal des kommenden Jahres erfolgen. Betroffen seien vor allem die Bereiche Customer Services und Information Technology.

Auch 200 bis 250 Beschäftigten im Bereich Desktop-Support drohe bereits die Entlassung. Ihre Aufgaben sollen künftig von Hewlett-Packard erledigt werden, wobei HP aber auch einige ehemalige AT&T Wireless-Mitarbeiter übernehmen könnte.

Das Unternehmen selbst wollte die Zahlen nicht bestätigen. "Um unser langfristiges Ziel, die Reduktion unserer Kosten und die Steigerung unserer Margen auf Rekordniveau, zu erreichen, denken wir über verschiedene Optionen nach", kommentierte AT&T Wireless-Sprecherin Adele Ambrose. Die Personalkosten beträfen jedoch nur einen Teil der Überlegungen. Deshalb sei es auch falsch darüber nachzudenken, wieviele Personen betroffen sein würden, da noch keine Entscheidung gefällt worden sei.