Philippinen: Unwetter-Opfer brauchen schnelle Hilfe

Katastrophenhilfe

Von den schweren Unwettern auf den Philippinen am vergangenen Wochenende sind auch Regionen betroffen, in denen die Deutsche Welthungerhilfe seit langem einheimische Projektpartner unterstützt. In Folge heftiger Stürme und Regenfälle wurde vor allem die Provinz Southern Leyte von verheerenden Erdrutschen und Überschwemmungen verwüstet. Nach Angaben der philippinischen Regierung haben vermutlich mehrere Tausend Menschen über Nacht Hab und Gut verloren.

"Die Menschen in der Katastrophenregion brauchen dringend Hilfe, in diesen Tagen vor allem Essen, Decken und Kochutensilien", berichtet Ben Maata von der philippinischen Partnerorganisation PhilGerFund. Mit finanzieller Unterstützung der Welthungerhilfe fördert die einheimische Partnerorganisation auf der Insel Leyte rund 400 arme Kleinbauern und Fischer sowie ihre Familien. Mit Hilfe verbesserter Anbau- und Vermarktungsmethoden hat sich ihre Einkommenssituation verbessert. Infolge des Unwetters haben jetzt viele ihre bescheidene Existenzgrundlage verloren.

Seit 1978 ist die Deutsche Welthungerhilfe auf den Philippinen tätig, augenblicklich schwerpunktmäßig in den Bereichen Landwirtschaftliche Entwicklung und Kleinkredite. Während dieser Zeit wurden Projekte im Wert von rund 15 Mio. Euro durchgeführt. Die Deutsche Welthungerhilfe ruft zu Spenden für die Opfer der Naturkatastrophe auf.