"Tour de France für den Atomausstieg" beginnt am 26.April

Ein Monat Protest

Am 26. April beginnt die "tour de France für den Atomausstieg". Die Basis dieses Projektes bildet das Netzwerk Atomausstieg (Réseau Sortir du nucléaire), zusammen mit einigen Umweltorganisationen aus anderen Ländern. Ziel der Tour ist es, die Öffentlichkeit über die Gefahren der Atomenergie und die Vorteile der erneuerbaren Energien zu informieren. Die Tour findet in Frankreich statt, da Frankreich nach Angaben des Netzwerk Atomausstiegs der wichtigste Atomstromproduzent in Westeuropa ist. Die französische Regierung plant den Bau neuer Atomkraftwerke und ist, zusammen mit Großbritannien, eine der beiden Atommächte in der Europäischen Union. Die Tour dauert vier Wochen.

Sie beginnt in Fessenheim im Elsaß. Dort befindet sich der älteste in Betrieb befindliche Atomreaktor Frankreichs. Am 23. Mai endet sie in Rouen in der Normandie. Die Teilnehmer setzten sich aus Künstlern, Musikern, Schauspielern, Ausstellungsbetreuern und Aktivisten verschiedener Organisationen zusammen. Die Teilnehmer werden allerdings nicht per Fahrrad unterwegs sein:

Eine Buskarawane wird einen Weg wählen, der alle Teile der Atomindustrie verdeutlicht, aber auch Orte besuchen, wo die erneuerbaren Energien hoch im kurs stehen. Die Karawane besteht aus einem Ausstellungsbus, einer Reihe von Fahrzeugen, die mit Solarenergie oder mit Biokraftstoffen angetrieben werden, einer mobilen Küche und einem Bühnen- und Lautsprecherwagen.