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Mehr Versicherungsschutz für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen

EU-Haftpflicht

Verletzungen von Radfahrern und Fußgängern sollen bei Unfällen mit Autos künftig grundsätzlich von der Haftpflichtversicherung des Autofahrer abgesichert werden. Diese Absicherung soll unabhängig von der Schuldfrage gelten. Das sieht die fünfte Autoversicherungs-Direktive der EU vor. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hatte sich gemeinsam mit dem Europäischen Radfahrerverband ECF für diese Regelung eingesetzt und wertete den Beschluss als Erfolg seiner politischen Arbeit.

Bei solchen Unfällen erleiden Fußgänger und Radfahrer meist deutlich schwerere Verletzungen. Deshalb hält der ADFC diese Absicherung für sehr wichtig. ADFC-Bundesvorsitzender Karsten Hübener: "Wir wissen aus Dänemark, Belgien und den Niederlanden, dass diese Regelung mehr Rechtssicherheit schafft, die Schadensregulierung vereinfacht und das allgemeine Gesundheits- und Sozialversicherungssystem entlastet."

Der EU-Ministerrat hat der Direktive bereits zugestimmt. Nun muss noch das Europäische Parlament die Regelung absegnen. Hübener bat Bundesverkehrsminister Dr. Manfred Stolpe (SPD) in einem Brief, sich dann auch für die Umsetzung der Regelung in Deutschland und Europa einzusetzen. "Das wäre ein guter Beitrag im Sinne des Nationalen Radverkehrsplans", sagte Hübener.

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