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Suchtexperte fordert Wiesn-Bierpreis von 15 Euro pro Maß

Verfolgung wie bei Cannabis

Die Bierpreiserhöhung auf dem diesjährigen Oktoberfest auf über sieben Euro pro Maß ist der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) noch zu niedrig. Das Münchner Oktoberfest mache "wie kein anderes Ereignis auf der Welt Werbung für Alkoholmissbrauch", kritisierte DHS-Vize-Geschäftsführer Raphael Gaßmann am Mittwoch. "Wir fordern einen Bierpreis von 15 Euro pro Maß, dann tut es vielleicht weh", sagte der Suchtexperte. Niemand dürfe die Tatsache verharmlosen, dass Alkohol eine potenziell tödliche Droge sei.

Zudem forderte Gaßmann von Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU), die Alkoholkontrollen rund um das größte Volksfest der Welt in diesem Jahr drastisch zu verschärfen. "Jedes Auto muss angehalten werden", sagte Gaßmann.

Rund um die Uhr müsse die Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz sein, um alkoholbedingte Schlägereien, Sachbeschädigungen und Verschmutzungen zu verhindern. Beim Kampf gegen Cannabis seien solch abschreckende Polizeieinsätze ja auch möglich.

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