Kulturrat fürchtet um soziale Sicherung von Künstlern

"Im Interesse der Gesellschaft"

Der Deutsche Kulturrat befürchtet negative Auswirkungen der von der Politik vorgeschlagenen Modelle zu einer "Bürgerversicherung" beziehungsweise "Kopfpauschale" auf die soziale Sicherung von Künstlern. Der Kulturrat forderte den Bundestag und die Bundesregierung deshalb am Freitag in Berlin auf, "bei anstehenden Änderungen der sozialen Sicherungssysteme die spezifische Situation der freiberuflichen Künstler und Publizisten zu berücksichtigen".

Der Geschäftsführer des Kulturrates, Olaf Zimmermann, betonte, eine angemessene soziale Sicherung der freiberuflichen Künstler und Publizisten liege im Interesse der gesamten Gesellschaft. Deshalb sei vor mehr als 20 Jahren die Künstlersozialversicherung gegründet worden.